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Ausgangslage

In Zusammenarbeit mit verschiedenen Amtsstellen auf Gemeinde-, Kantons- und Bundesebene beurteilt das Gemeindeamt ordentliche und erleichterte Einbürgerungsgesuche von Bewerberinnen und Bewerbern. Diese beide Verfahren werden heute überwiegend in Papierform und ohne Digitalisierung zwischen den verschiedenen involvierten Parteien durchlaufen.

Beim Gemeindeamt gehen jährlich rund 7'200 Gesuche für eine ordentliche Einbürgerung ein. Das Staatssekretariat für Migration leitete dem Kanton Zürich in den letzten Jahren jährlich 2'700 bis 3'300 Gesuche um eine erleichterte Einbürgerung weiter.

Die Bearbeitung der heutigen Verfahren stellt die beteiligten Parteien vor verschiedene Herausforderungen:

  • Die Bewerberin / der Bewerber für eine ordentliche Einbürgerung reicht die Akten dem Gemeindeamt Zürich in Papierform ein. Das Gemeindeamt hat das Gesuch manuell im Abwicklungssystem zu erfassen. Diese Erfassung ist zeit- und kostenintensiv.
  • Die Übergabe des Gesuchs zwischen den Amtsstellen erfolgt ebenfalls in physischer Form. Das bedeutet mehr Aufwand für die Übergabe und Erfassung der Geschäftsdaten sowie das Risiko, dass mit dem Medienbruch Informationen verloren gehen.
  • Die Bewerberin / der Bewerber kann den aktuellen Stand des Gesuchs nicht einsehen, sondern muss die jeweilige Behörde (falls bekannt) anfragen.
  • Das aktuell beim Gemeindeamt Zürich im Einsatz stehende System, welches zur Abwicklung von Einbürgerungsgesuchen verwendet wird, befindet sich am Ende seines Lebenszyklus. Für den weiteren Betrieb im Gemeindeamt ist eine Ersatzlösung erforderlich.

Aufgrund dieser Herausforderungen wurde das Projekt «eEinbürgerungZH» gestartet. Es wird sowohl im Impulsprogramm der Strategie Digitale Verwaltung sowie im Projektportfolio von egovpartner geführt. Mit der Umsetzung wurde das Gemeindeamt innerhalb der Direktion der Justiz und des Innern beauftragt.