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Häufige Fragen und Antworten

Fragen und Antworten für Gesuchsteller

(Bauherren, Architekten, Planer)

Was ist eBaugesucheZH?

  • eBaugesucheZH ist eine webbasierte elektronische Datendrehscheibe, die den gesamten Baubewilligungsprozess von der Gesuchseingabe über die Prüfung, Bewilligung bis zur Bauabnahme elektronisch unterstützt.
  • Das Ziel ist, dass Architekten, Planer und Bauherren mit dieser neuen digitalen Dienstleistung künftig möglichst viele Baugesuche elektronisch erfassen und einreichen.
  • Die Plattform wird mit Schnittstellen an die bestehenden Bauverwaltungslösungen der Gemeinden und des Kantons angebunden, damit die Daten zwischen den verschiedenen Systemen ausgetauscht werden können. 

Wann soll eBaugesucheZH eingeführt werden?

eBaugesucheZH wird im Sommer 2019 in den sieben Pilotgemeinden Aesch, Aeugst am Albis, Dübendorf, Pfäffikon, Richterswil und in den Städten Zürich und Winterthur pilotiert. Im 4. Quartal 2019 erfolgen die Einführung und der Rollout in den übrigen Gemeinden.

Welche Vorteile bringt eBaugesucheZH dem Gesuchsteller?

  • Viele Planer und Architekturbüros arbeiten bereits digital und mussten bis jetzt alles ausdrucken und in x-facher Ausgabe den Bauämtern einreichen. Mit eBaugesucheZH können die Dossiers nun medienbruchfrei digital eingereicht werden.
  • Die Eingabe von Baugesuchen ist einfach und selbsterklärend. Ein einheitliches, benutzergeführtes Formular mit zusätzlichen Eingabehilfen wie Info-Buttons, Checklisten, Liste der einzureichenden Dokumente führt den Benutzer durch den Eingabeprozess.
  • Daten aus dem geografischen Informationssystem (GIS) und dem Gebäude- und Wohnungsregister (GWR) werden direkt vorgefüllt.
  • Pläne, Berichte, Fotos, Berechnungen, Grundlagen etc. können einfach hochgeladen werden.
  • Der Gesuchsteller kann weiteren Beteiligten, z.B. der Bauleitung, dem Nachbarn oder einer Vertretung, den Zugriff auf das Baugesuch erteilen.
  • Die Plattform kann auch zur Kommunikation zwischen dem Gesuchsteller und den Behörden genutzt werden. Der Gesuchsteller kann verschiedene Anträge stellen (z.B. Baufreigabe, Kanalisations- oder Rohbauabnahme). Die Entscheide werden von der Behörde wiederum auf die Plattform hochgeladen.
  • Der Gesuchsteller kann sich jederzeit auf der Plattform über den Bearbeitungsstand und den Status des Bauvorhabens erkundigen und auf freigegebene Dokumente zugreifen. 

Wie kann ich auf eBaugesucheZH zugreifen?

Über einen Link auf der Homepage der Gemeinde gelangt man zum Portal von eBaugesucheZH. Der Zugriff auf die Webapplikation erfolgt über ein passwortgeschütztes Login auf der kantonalen Transaktionsplattform ZHservices.

Brauche ich eine Anleitung, um das Baugesuch elektronisch zu erfassen?

  • eBaugesucheZH ist benutzergeführt und weitgehend selbsterklärend.
  • Zur weiterführenden Spezifizierung gewisser Fragen können Info-Buttons angeklickt werden.
  • Der VZGV (Verein Zürcher Gemeindeschreiber und Verwaltungsfachleute) stellt eine Wegleitung zum richtigen Ausfüllen von Baugesuchen in Aussicht. 

Muss ich das gesamte Baugesuch auf einmal eingeben?

Nein. eBaugesucheZH speichert die Daten fortlaufend ab. So kann die Eingabe jederzeit unterbrochen und später fortgesetzt werden.

Kann ich meine eingegebenen Daten ändern?

Änderungen sind so lange möglich, bis das Baugesuch eingereicht wurde.

Wie kann ich Dokumente und Pläne hochladen?

Während des benutzergesteuerten Eingabeprozesses können Dokumente mit der Upload-Funktionalität hinzugefügt werden.

Welche Dateiformate unterstützt die Plattform?

Die Plattform unterstützt das PDF-Format und gängige Bildformate (JPEG, PNG, TIFF).

Erfolgt der Eingabe- und Bewilligungsprozess eines Baugesuchs komplett digital?

Nein. Die vollständige Digitalisierung des Baudossiers ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich und erfordert eine Anpassung bzw. Teilrevision der Baugesetzgebung. Die Vorbereitungsarbeiten dazu wurden bereits initialisiert, damit Baugesuche im Kanton Zürich möglichst bald vollständig papierlos eingereicht werden können.

Welche Dokumente muss ich der Gemeinde zustellen?

Während einer Übergangsphase bis zur rechtlichen Etablierung eines elektronischen Geschäftsverkehrs sind zwei Papierdossiers mit den Plänen sowie die Eingabequittung gesetzlich erforderlich und der Gemeinde zuzustellen.

Ist die Eingabe eines Baugesuchs auf Papier nach wie vor möglich?

Ja. Baugesuche können auch weiterhin in Papierform eingereicht werden. Hybride Gesuche, also eine Kombination aus elektronischen Daten und dem Papierdossier, sind nicht zulässig.

Welche Einsicht erhalte ich in den Status und Fortschritt des Baubewilligungsverfahrens?

Bei jeder Aktion auf dem Baugesuch erhält der Gesuchsteller/Planer eine Information. Über eBaugesucheZH sind der Ablauf und die von der Behörde freigegebenen Dokumente jederzeit einsehbar.

Wie wird der Baurechtsentscheid kommuniziert?

Aus rechtlichen Gründen erfolgt der Baurechtsentscheid bis auf Weiteres immer auf Papier.

Kann jemand auf der Plattform Einsprache gegen ein Bauvorhaben erheben?

Nein. Das rechtliche Verfahren verläuft wie bisher.

Welche Anträge und Entscheide können über eBaugesucheZH zwischen dem Gesuchsteller und der Gemeinde ausgetauscht werden?

Auf der Plattform stellt die zuständige Gemeinde eine Liste von standardisierten Anträgen zur Verfügung.

Wie werden Austauschpläne und Aktenergänzungen gehandhabt?

Wenn Baugesuche elektronisch erfasst und eingereicht werden, dann erfolgen alle Dokumentenprozesse konsequent elektronisch und über die Plattform.

Wie lange bleibt das Baudossier auf der Plattform?

Sobald die Gemeinde das Dossier archiviert, wird dieses auf der Plattform gelöscht.

Ist die elektronische Baugesuchseingabe für Gesuchsteller kostenpflichtig?

Nein. Bei der elektronischen Baugesuchseingabe entstehen für den Gesuchsteller keine Kosten.

Wen kontaktiere ich, falls ich Fragen / Probleme bei der elektronischen Baugesuchseingabe habe?

Fragen zum Ausfüllen und Einreichen des Baugesuchs beantwortet die zuständige Gemeinde.