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Statements zu eBaugesucheZH

Markus Kägi, Vorsteher der Baudirektion

Digitale Baugesuche werden Realität

Regierungspräsident Markus Kägi

Der Kanton Zürich lanciert das Projekt «eBaugesucheZH» und ebnet damit den Weg für eine zukunftsfähige, digitale Baugesuchsverwaltung.

Ein Bauwerk zu erstellen ist ein anspruchsvoller Vorgang, und schon der Bewilligungsprozess ist komplex. Es ist mein Ziel, dass dieses Verfahren möglichst einfach, schnell und transparent gestaltet wird. Wer schon einmal ein Baugesuch eingereicht hat, weiss, dass der Papierberg rasch grosse Dimensionen annehmen kann. Die Unterlagen sollen deshalb in Zukunft elektronisch eingereicht und möglichst auch elektronisch bearbeitet werden. Der Status der Gesuche soll jederzeit abrufbar sein. Dies trägt den Bedürfnissen unserer jüngeren Generationen und vor allem jenen der Wirtschaft Rechnung. Mit dem Vorhaben «eBaugesucheZH» will der Kanton zusammen mit den Gemeinden ein attraktives E-Government-Angebot schaffen.

Ich wünsche mir, dass alle Beteiligten die Vorteile des elektronischen Verfahrens erkennen und dieses unterstützen.

Thomas-Peter Binder, Präsident VZGV, Gemeindeschreiber Gossau ZH

Fortschritt zunutze machen

Thomas Binder, Gemeindeschreiber Gossau ZH

Die digitale Entwicklung eröffnet Möglichkeiten, die wir heute erst zu einem kleinen Teil erschlossen haben. Sie entlastet uns nachweislich von Routineaufgaben und vermindert Fehlerquellen. Baugesuchen eine digitale Plattform zu geben, ist deshalb ein wichtiger Schritt. Ich sehe es tagtäglich: Auf jeder öffentlichen Verwaltung beinhalten diese Geschäfte äusserst zeitintensive Aufgaben. Durch die vielen involvierten Schnittstellen sind sie auch häufig mit persönlichen Emotionen und Erwartungen verbunden. Der zeitunabhängige und für alle transparente Zugriff zu Informationen und Fortschritten des digital erfassten Baugesuchs ist darum sehr hilfreich.

«eBaugesucheZH» ist ein tragender Pfeiler fortschrittlicher Dienstleistung gegenüber unseren Einwohnerinnen und Einwohnern sowie ein wirkungsvolles Instrument und Verbindungsglied zwischen Kanton und Gemeinden.
 

Jörg Kündig, Präsident Verband der Gemeindepräsidenten des Kantons Zürich, Gemeindepräsident Gossau ZH

Baugesuche zu jeder Tageszeit einreichen und den Status abrufen

Portrait Jörg Kündig

Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran. Mit «eUmzugZH» konnte der Kanton Zürich zusammen mit den Zürcher Gemeinden ein wegweisendes Instrument kantonsweit implementieren.

Grundsätzlich soll der Austausch mit der Verwaltung möglichst einfach, schnell und transparent sein. Tageszeit- und wochentags unabhängig sollen Gesuche und Anträge eingereicht werden können und der Status des Bewilligungsverfahren soll jederzeit verfolgt werden können. Mit dem Projekt «eBaugesucheZH» wird genau dies, in einem der am häufigsten genutzten Segmente der Verwaltung, erreicht. Das neue elektronische Verfahren bietet zahlreiche Vorteile und ich bin überzeugt, dass es sich im fortschrittlichen Kanton Zürich rasch durchsetzen wird.

Samuel Zuber, Projektleiter eBaugesucheZH

Benutzerfreundliche Baugesuchseingabe

Samuel Zuber, Projektleiter elektronische Plattform für Baugesuche

Für die Eingabe eines Baugesuchs müssen heute je nach Bauprojekt zahlreiche Formulare ausgefüllt werden. Als Folge davon fehlen immer wieder Formulare bei der Eingabe oder sie werden falsch ausgefüllt. Mit Hilfe der elektronischen Plattform für Baugesuche wird die Baugesuchseingabe verständlicher und für den Gesuchsteller dadurch einfacher. Immer mehr Verwaltungen arbeiten mit elektronischen Baugesuchsunterlagen. Mit «eBaugesucheZH» sollen die bereits vorhandenen elektronischen Unterlagen der Architekten und Planer für die Verwaltung einfach zugänglich werden, so dass der Aufwand für das Scannen oder Einfordern der Unterlagen beim Gesuchsteller der Vergangenheit angehört.

Reto Käch, Leiter Leitstelle für Baubewilligungen, Baudirektion

Vereinfachung des Verfahrens

Reto Käch, Leiter Leitstelle für Baubewilligungen, Baudirektion

Ein Baubewilligungsverfahren ist ein hochkomplexer, integraler Prozess im Spannungsfeld von umwelt-, wirtschafts- und gesellschaftspolitischer Nachhaltigkeit, sowie persönlicher Interessen. In einem solchen Verfahren werden die Sichtweisen der unterschiedlichsten Akteurinnen und Akteure mit einbezogen. Die Anforderungen an alle Beteiligten (Gesuchsteller, Planer, kommunale Baubehörden, kantonale Fachstellen etc.) sind enorm. Es ist letztendlich Aufgabe der kommunalen Baubehörde, die unterschiedlichen Ansprüche abzuwägen, zu koordinieren und ihnen gerecht zu werden. Mit der Einführung einer elektronischen Plattform für die Baugesuchseingabe soll der Zugang zu den Baugesuchsunterlagen und -informationen für alle am Verfahren beteiligte Personen erleichtert werden und damit die Abwicklung des Baubewilligungsverfahrens vereinfacht werden.

Peter Senn, Präsident Fachsektion Bau und Umwelt, VZGV

Zukunftsgerichtete Baueingabe

Peter Senn, Präsident Fachsektion Bau und Umwelt, VZGV

Ein Baugesuch einzureichen, bedeutet heute – je nach Bauprofi – ein Wühlen in einem Wirrwarr von Gesetzen, Formularen und Merkblättern. Für den Kunden und die Fachstellen sind viele einzelne Formulare auszufüllen und möglichst korrekt alle nötigen Unterlagen bei der Baueingabe mitzuliefern. Ansonsten löst das ungewünschte Aktenergänzungen und Fristverzögerungen aus.

Die «Vision» der einfacheren Baugesuchs- und dadurch vollständigeren Akteneingabe wird ein effizienteres Arbeiten für alle Bauämter, Kunden, Fachstellen und Mitberichtsverfasser möglich machen. Bei der Umsetzung steht für mich die Zusammenarbeit zwischen Behörden, Gesuchstellern und Planern im Vordergrund.

Das Projekt wird durch die Projektverantwortlichen sehr breit abgestützt und sorgfältig mit uns als Fachpersonen an der Front abgesprochen. Ich setze mich ein, dass die Anliegen der Gemeinden (Bausekretäre) und Ingenieurbüros im Projekt berücksichtigt werden.

Bereits heute ein Dank an die Bausekretärenwelt für die konstruktive Zusammenarbeit und Eure Inputs. Machen wir gemeinsam den Schritt zur zukunftsgerichteten Baueingabe.

Andrea Carlo Mazzocco, Präsident IG ICT

eCH-Standards bilden die Grundlage für den Datenaustausch

Andrea Carlo Mazzocco, Präsident IG ICT

Die IG ICT Zürcher Gemeinden begrüsst die Zielsetzung der Vereinfachung der Eingabe des Baugesuchs und die laufenden Statusmeldungen an die Bauherren und beteiligten Dienstleistenden.

Die Autonomie der Gemeinden wird nicht beschnitten, hingegen wird mit dem Vorhaben «eBaugesucheZH» der Austausch von Informationen und Dokumenten für allen beteiligten Stellen merklich verbessert.

Die Einhaltung der eCH-Standards wie auch die inhaltliche Neuaufnahme oder Anpasssung von schweizweiten Standards durch das Projekt ist auch aus Sicht IG ICT der richtige Weg.

Andrea Dördelmann, Projektmitarbeiterin eBaugesucheZH

Projektentwicklung im Dialog

Dass die Digitalisierung des komplexen Baubewilligungsverfahrens verstanden und positiv aufgenommen wird, ist eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg und die nachhaltige Einführung des Projekts «eBaugesucheZH».

Informationen über Sinn und Zweck, Organisation, Entwicklung und Termine des Projektes spielen dabei eine zentrale Rolle und werden auf unserer Website laufend aktualisiert.

Neben sachlichen Informationen sind offene Ohren und Gesprächsbereitschaft zwischen den Projektbeteiligten und künftigen Nutzern mindestens ebenso wichtig. Wir nehmen die Meinungen aller Stakeholder ernst und beziehen diese in die Projektentwicklung mit ein.

Fragen und Rückmeldungen zum Projekt sind für unser Qualitäts- und Beziehungsmanagement wertvoll und jederzeit willkommen. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktnahme.