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Status & Zeitplan

Die Anforderungen an die Plattform für elektronische Baugesuche wurden in enger Zusammenarbeit zwischen den kantonalen Stellen der Baudirektion, mehreren Gemeinden der Fachsektion Bau und Umwelt (FABU) des VZGV, Gemeindeingenieuren und Bauher-renvertretern erarbeitet. Das Grobkonzept für «eBaugesucheZH» wurde am 23. November 2016 vom Projektausschuss verabschiedet. Dieser Entscheid wurde vom Steuerungsausschuss zustimmend zur Kenntnis genommen.

Das Submissionsverfahren wurde Ende September 2017 abgeschlossen. Den Zuschlag erhielt die Firma GemDat Informatik AG aus St. Gallen. Sie verfügt über langjährige Erfahrung und Kompetenz im kommunalen und kantonalen Baugesuchswesen und deckt mit ihrem Lösungskonzept alle fachlichen und technologischen Projektanforderungen ab.

Das Detailkonzept für die Entwicklung der neuen Webapplikation wurde im April 2018 fertiggestellt und abgenommen.

Probebetrieb mit erfreulicher Bilanz

Ende August 2018 wurde die Applikation in einem Probebetrieb geprüft, um sicherzustellen, dass sie die funktionalen Anforderungen erfüllt. 

Rund zwanzig Personen haben am Probebetrieb teilgenommen: Projektleiter und Architekten grösserer Generalunternehmungen und des Hochbauamts, ein Vertreter des Hauseigentümerverbandes sowie Mitarbeitende der Bauverwaltung und Ingenieure aus den sieben Pilotgemeinden. Sie erfassten eigene, unterschiedlich komplexe Baugesuche im bereitgestellten Testsystem und bewerteten dieses nach formalen, technischen und inhaltlichen Kriterien.

Das Fazit der Testpersonen zur Bedienbarkeit der elektronischen Baugesuchseingabe ist insgesamt positv ausgefallen. Lücken und Redundanzen wurden erkannt und ausführlich dokumentiert.

Die Erkenntnisse aus dem Probebetrieb fliessen in die Weiterentwicklung der Webapplikation ein. Bis Ende 2018 soll die Plattform finalisiert und im Frühling 2019 in den Pilotgemeinden getestet und eingeführt werden. Zeitgleich werden die Schnittstellen zu den Bausoftware-Programmen implementiert, damit die Anbindung der kommunalen und kantonalen Geschäftskontrollen an die Plattform bis zum Pilotbetrieb gewährleistet werden kann. 

Projektplan

Pilotgemeinden

Die neu entwickelte Lösung soll im Verlauf des 1. und 2. Quartals 2019 in einer ersten Rollout-Phase mit den sieben Pilotgemeinden eingeführt werden.

  • Gemeinde Aesch
  • Gemeinde Aeugst am Albis
  • Stadt Dübendorf
  • Gemeinde Pfäffikon
  • Gemeinde Richterswil
  • Stadt Winterthur
  • Stadt Zürich